Sonntag, 2. November 2014

Der erste richtige Tag in Costa Rica...

...nach einer Nacht mit sehr sehr sehr viel Regen wachten wir heute gegen 6 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in unserem deutschen Paradis in Costa Rica auf. Nach einer wunderschönen Dusche ging es dann zum Frühstücken in der Sonne. Kurzer Nachtrag für alle die mal in Costa Rica duschen wollen :) hier läuft das mit dem warmen Wasser nämlich etwas anders. Die Dusche hat hier grundsätzlich nur kaltes Wasser, warmes wird durch eine abenteuerliche Durchlauferhitzung erzeugt. Der dafür benötigte Strom wird über meist blanke Drähte an den Duschkopf transportiert. bitte keine Angst haben ;) das läuft schon alles irgendwie ;) so wie alles im ganzen Land. Was aber dafür zu wissen ist ;), ist dass je weiter man den Hahn aufdreht, das Wasser kälter wird ;). Für alle Physiker unter uns natürlich klar, das die maximal verfügbare Wärmemenge auf mehr Wasser aufgeteilt wird, je weiter man aufdreht, für mich mit Jetlag einfach nicht mehr handelbar ;). Deshalb für alle die mal hierher wollen, sobald die Lampe im Bad beim aufdrehen ihre Leuchtstärke reduziert ;), habt ihr die richtige Einstellung gefunden und es kann losgehen ;)
So nach diesem kleinen Ausflug in unser Bad ;) geht es auch schon weiter zum frühstück. In unserem B&B haben wir wahrscheinlich das beste Frühstück von ganz Costa Rica - echt der Hammer.  Es gab lauter Früchte, Toast und dazu auch noch Rührei und einen guten deutschen Filterkaffee ;). Flo und ich waren echt weg. Nebenbei chillten wir in der Sonne und unterhielten uns noch mit unseren netten Mitreisenden, die wir am letzten Abend kennengelernt hatten.
Nun war es aber Zeit aufzubrechen und endlich etwas mehr von Costa Rica zu sehen. So ging es ab ins Auto um in Richtung Volcan Poas aufzubrechen. Die Fahrt dorthin sollte über viele witzige Straßen mit recht vielen Schlaglöchern gehen. wir haben uns wirklich angestrengt aber eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit als 35 km/h war einfach nicht drin. Wir versuchen natürlich die Geschwindigkeit noch etwas zu erhöhen ;) können aber nichts garantieren. Die Fahrt sonst war landschaftlich sehr schön und man konnte einen wunderbaren Eindruck vom Land erhaschen. Die ganze Gegend hier ist sehr grün und es gibt enorm viele kleine Tierchen ;) und wahrscheinlich noch tausend mehr die ich nicht seh oder nicht sehen will ;). Auf dem Weg zum Vulkan haben wir sogar ein Faultier gesehen :) das mal eben an der Stromleitung chillte. Im Park angekommen begannen wir uns auf den kurzen Aufstieg zum Krater. Oben angekommen sahen wir dass wir erst mal nichts sehen durften :). Der gesamte Vulkan war in Wolken eingehüllt und es war nicht möglich runterschauen. Aber wie unser Herbergsleiter sagte, nehmt Euch einfach etwas Zeit. Wie jeder Weiß sind flo und ich nicht immer die ruhigsten Menschen ;) und so durfte uns jemand unterhalten - diesmal ein kleines Eichhörnchen oder wie es auch immer hier heißt. das kleine etwas war wirklich genial es tummelte sich immer an die Leute und war der beliebteste Magnet für Selfies. Die 5 Minuten die wir uns mit ihm beschäftigten waren genau die Minuten, die der Vulkan benötigte um seinen Krater endlich freizugeben. danach durften wir einenwunderschönen Einblick in den Vulkan erhaschen inklusive Blick auf den Kratersee und der noch immer dampfenden Gase. Als uns der Anblick so langsam reichte begaben wir uns auf den Aufmarsch zum Kratersee. Der Weg dorthin führte direkt durch den Dschungel, eine tolle Atmosphäre. Von den bisher hochgelaufenen Leuten begaben sich auch nur noch ca. 20 % der Personen auf diesen Weg. Am Lookout angekommen sahen wir aber leider das selbe Bild wie am Krater - weiß in Weiß. leider gab sich dieser See auch nach langem warten nicht zu erkennen und so mussten wir ohne sein wahres Gesicht erkannt zu haben den Rückweg antreten. Dafür entschädigte uns der Weg zurück. Es ging wieder zurück durch den Urwald ohne irgendeine Menschenseele um uns herum. wir hatten Zeit die ganzen Bäume und Pflanzen mal zu beobachten und einfach die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen. Nach einem kurzen Besuch im Visitor Center ging es zurück zu unserem Superauto und ab zur nächsten Attraktion. 
Als zweites Highlight wurden uns die La Paz Waterfalls Garden angepriesen - eine wirklich sehr schöne, wenn auch etwas überlaufene Anlage. Hier konnte man alle verschiedenen Arten von Tieren sehen, die in Costa Rica zu Hause sind. los ging es im Vogelhaus - das Highlight hier waren die Tucane, die sogar auf die Hand geflogen kamen. von dort ging es weiter ins Schmetterling Haus. man kann sich das nicht vorstellen abertausende von Schmetterlingen die überall herumfliegen, sich auf dich setzen .... Ich kann die Impressionen hierzu nur schwer beschreiben. schaut einfach auf unsere Photos hier seht ihr schon die ersten Highlights > Link ist wie immer rechts oben zu finden. 
Außer Schmetterlingen und vögeln, gab es noch Schlangen, Frösche, Kolibries etc. zu sehen also wirklich alles was hier so rumläuft. 
Nachdem uns diese eindrücke übermannt hatten sind wir dann weitergezogen. Zum Abschluss im Park ging es über sehr sehr viele Treppenstufen an vier verschiedenen Wasserfällen nach unten. Es war sehr toll mal wieder diese Bilder in den Kopf zu bekommen, die feinen Wassertropfen im Gesicht zu spüren und irgendwie auch die Kraft des Wassers, das neben uns über 100 Meter in die Tiefe stürzte. 
Am Ende angekommen, brachte uns ein echt cooler alter Bus wieder zum Start unseres Besuchs im Waterfalls Garden, wo wir unseren Wagen wieder abholten und Richtung aktueller Heimat aufbrachen. Auf ca 1/3 des Weges besuchten wir noch eine kleine Kaffeebar, die den besten Kaffee von ganz Vosta Rica haben sollte ;). War eine echt nette Atmosphäre dort aber nach ca 30 Minuten wollte wir langsam nach Hause und so ging es zurück, wo wir noch kurz einkauften und was gegessen haben. Seitdem sitzen wir auf der Terrasse von Kalle und schreiben unseren Blog und planen natürlich noch etwas die weitere Reise :)








Samstag, 1. November 2014

Was lange währt wird endlich gut....

5:00 Uhr der morgen beginnt im wunderschönen Costa Rica. Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht, wir wissen nicht ob es am Jetlag oder doch an der etwas muffigen und nicht so tollen Unterkunft in San José lag, weckte uns die Sonne auf, um endlich in einen schönen Urlaub zu starten. Doch bevor wir unser Auto in Empfang nehmen konnte war noch einiges zu tun, zuerst mal zeitrumbringen ;) - unser Auto war erst ab ca 12 verfügbar, so konnten wir noch etwas relaxen, dumm nur wenn man nicht schlafen kann. Am Ende war uns das egal, bei Sonnenschein und blauem Himmel begaben wir uns nach draußen um einfach etwas die Umgebung zu erkunden. Es war toll, einfach etwas draußen herumzulaufen und etwas costa-ricanischen Flair zu genießen. Wir liefen unsere Straße hoch, an den ganzen amerikanischen Fresstenpeln vorbei, bis wir auf das nationale Fussballstadium trafen. Eigentlich ein ganz schönes Stadium, na gut beim genaueren hinsehen, stellt man fest, dass es keine Parkplätze hat :) aber sonst echt toll. Ich sag mal am Ende ist das auch egal, da fast keine Spiele und Events mehr dort stattfanden. Wir liefen am Stadium vorbei bis wir in den größten Park von San José gelangten - eine wirklich tolle Grünfläche. In Deutschland würde man das ganze weniger als Park bezeichnen aber hier ist es die grüne Lunge der Stadt. Die Stadt versinkt wie viele im Verkehr und so ist das hier der einzige Ort zum relaxen. Fußballspielen scheint eine große Bedeutung zu haben, obwohl auch alle anderen Sportarten ausgeübt werden.  Gegen 9 Uhr verließen wir den Park um uns um unsere Simkarten zu kümmern. nach ca 30 Minuten war es dann soweit, wir waren wieder online mit den Handys. Das war eigentlich der erste Meilenstein :). Wenn man Internet hat und ein Auto hat man es ja fast geschafft ;). Also fehlte uns nur noch das Auto. Doch bevor es soweit war kümmerten wir uns um eine neue Unterkunft für die nächsten zwei Tage. Auf Grund eines zufälligen Googletreffers fanden wir das Hotel los alemanos. Eine Herberge die von Kalle :) geführt wird. Auf meine englische Anfrage ob noch ein Zimmer für zwei Nächte frei wäre :) kam zuerst mal eine weiter mail Mail mit der Bitte, die Anfrage noch einmal auf Deutsch zu senden ;). Damals war flo und mir Kalles Weltbild noch nicht ganz klar das sollte sich dann aber schlagartig ändern. Doch bevor wir Kalle kennenlernen durften holten wir erst mal unseren Wagen. Bei Europcar angekommen nahmen wir unseren Super 4x4 in Empfang, der uns die nächsten Woche schützen soll. Kaum eingestiegen begann es schon zu Regnen und so bahnten wir uns unsere ersten km durch den Regen um unser neues Hotel zu erreichen. Dort angekommen öffnete uns Kalle die Tür. Innerhalb der ersten 5 Minuten erklärte er uns sein Weltbild: er liebt Dortmund und hasst alles was mit USA zu tun hat ;). Aber das alles sollte uns nicht stören. Das Hotel ist wirklich wunderschön, es ist einer riesiges Areal mit enur wenigen Zimmer und einem Pool zum relaxen. Man kann es fast nicht schöner treffen. Darüberhinaus bietet es einen nicht zu verachtenden Vorteil, Kalle hilft gerne bei der weiteren Reiseplanung. Er lebt seit über 19 Jahren in Costa Rica und kennt jeden mm des Landes. Dieses Wissen teilt er gerne mit neuangekommen solang diese über 23 sind und sich für die Natur interessieren ;) - da hatten wir Glück. Mal sehen wie gut die Tipps am Ende waren aber bisher lief alles Super. Den Rest vom Tag haben wir dann einfach uns erst mal erholt, noch etwas erholt und abends auf der Terasse gechillt, weiter Reisende kennengelernt und die nächsten Tage etwas geplant.


Freitag, 31. Oktober 2014

San Jose ist nicht gleich San Jose

Gut in Costa Rica angekommen ging es dann gleich mal weiter zu Sixt, wo wir unseren Mietwagen in Empfang nehmen wollten.
Nachdem noch eine britische Familie vor uns dran war mussten wir noch ca. 30 Minuten warten bis wir endlich dran waren.

Als es dann endlich soweit war und wir unsere Reservierung vorzeigten hat es ca. 5 Minuten gedauert in der Zeit hat der Sixt Mitarbeiter immer wieder angestrengt in seinem PC Sachen gesucht und uns dann am Ende mitgeteilt, dass wir wohl nicht in San Jose Costa Rica sondern in San Jose irgendwo in den USA gebucht hätten, wo es wohl nochmal eine Station gibt, die genau wie seine auch San Jose International Airport heisst. 
Tatsächlich ist auf der endgültigen Reservierung nie das Land erwähnt, sondern nur eine Postleitzahl, die man natürlich nicht unbedingt nochmal gegencheckt... 
... damit endete leider der 1. Versuch einen Mietwagen zu bekommen und wir mussten mit dem Taxi zur Unterkunft weiter fahren. Der Taxifahrer war natürlich auch sehr amüsiert über unseren Fehler mit dem falschen San Jose. Seine gute Laune endete dann schnell als wir sein Taximeter anschalteten und unser Navi auspackten und ihm den schnellsten Weg zur Unterkunft vorgaben und seinen Versuch mit uns jetzt nach 15 Stunden Flug und 20 Stunden unterwegs noch Sightseeing zu spielen um den Fahrtpreis zu steigern damit jäh unterbanden. 
In der Unterkunft angekommen, wurde erst nochmal die Suchmaschine angeworfen und eine Stunde später hatten wir ein vergleichbares Angebot für den nächsten Tag bei Europcar gebucht ;-)
> Gefahr erkannt - Gefahr gebannt :-)
   

Flug nach San Jose

Vom Ibis am Flughafen ging es mit dem Shuttle Bus gegen 5:55 los. Das wir diesmal einen Zwischenstopp in den USA haben, merkt man schon an den seltsamen Fragen beim Einchecken des Gepäcks. F: Wie lang gehört ihnen der Koffer schon? A: Das ist ein Rucksack kein Koffer. Usw...
Irgendwann war es geschafft und auch die weiteren Sicherheitschecks erledigt und wir konnten in den Flieger.
Leider haben wir uns dann gleich mal 40 Minuten Verspätung wegen dichtem Nebel in Frankfurt eingehandelt. Nachdem wir nur 2 Stunden geplanten Aufenthalt in Dallas haben sollten und man bei den Amis auch bei Transitflügen den extrem aufwändigen Immigration Process durchläuft war uns klar, dass es verdammt eng werden würde mit nur noch 80 Minuten Aufenthalt.
Zum Glück hatte der Pilot wohl auch noch ein Date an dem Tag und wir haben die 40 Minuten Verspätung am Ende in einen 20 minütigen Vorsprung verwandelt ;-)
Der sollte dann im folgenden auch bitter notwendig sein. Wie hätte es auch anders sein sollen, wurden wir durch einen Zufallsgenerator, der quasi 50% der Reisenden nach elektronischem einchecken dann doch nochmal bei einem Officer in eine Megaschlange schickte, getrennt. 
So war Steve relativ schnell durch und ich durfte mit hunderten anderen Touristen erst einmal warten, dass mir der Officer seine Fragen stellte und meine Fingerabdrücke nahm. 
Vor mir in der Schlange war ein deutsches Pärchen die nach Guatemala weiter wollten. Deswegen hat er mich gleich gefragt ob ich auch nach Guatemala will. Auf meine Antwort nö nach Costa Rica hat er nur gelacht und gesagt ja des is eh besser.
Irgendwie habe ich es aber bei dieser Prozedur geschafft Steve zu überholen, der erst noch auf mich gewartet hatte und dann selbst auch in einer ähnlich langen Schlage gelandet ist, um den Immigration Process abzuschliessen. Komischerweise musste ich die dann nicht mehr machen, als ich drauf hinwies es könnte jetzt doch bissl knapp mitm Anschlussflug werden.
Merke: egal wie - man landet hier immer in einer Schlange.
Nach mehreren SMS, koordinativen Telefonanrufen und diversen Security Checks (unter anderem mit dem berühmten Körperscanner) haben wir uns dann pünktlich 10 Minuten vor Boarding wieder vorm Abfluggate getroffen.

Nach einem recht unspektakulären Weiterflug nach San Jose sind wir dort in einem heftigen Regenschauer gelandet. Am Anfang dachte ich noch die Maschine ist defekt erst mit der Zeit und der nassen Landebahn hab ich gecheckt, dass der Regen so laut auf die Maschine prallt.

Gepäckausgabe war kein Problem. Der Immigration Prozess in Costa Rica sieht hier auch etwas entspannter aus als in den USA. Hier stempeln Leute in Zivilkleidung die von Jogginganzug bis Ausgehsachen für die Disco nach Schichtende reicht unseren Pass und wünschen einen schönen Aufenthalt :-)
WELCOME TO COST RICA --> so da simmer also



Und los geht's...

So nun sitzen wir im Flieger und es geht los... Melden uns dann von der anderen Seite der Welt 


Donnerstag, 30. Oktober 2014

Und los...


So nun auch von mir ein herzliches Willkommen zurück ;) bei einer neuen Episode flo & Steve on Tour. Soeben bin ich in den Zug nach Nürnberg gestiegen um in ca 40 Minuten flo zu treffen und unsere Reise nach Costa Rica zu starten. Außer dass ich etwas dicker geworden bin hat sich nicht viel getan. Die Ausrüstung ist ähnlich der aus indien ;) nur ein neuer daypack ist diesmal dabei da mich der alte einfach genervt hatte ;). Aber mehr die nächsten Tage. Ich bin froh endlich abzuhauen. Ich bin ziemlich ko und hab auch keine Lust mehr. Ich bin für mich gefühlt dem burnout nahe und lass nun einfach mal alles hinter mir und im Dezember werden wir sehen was kommt. Auf einen schönen Urlaub und dass wir gesund mit vielen schönen Erinnerungen zurückkommen. 


2014 - the story continues - diesmal Mittelamerika :-)

Exakt 365 Tage sind seit dem Start zu unserem letzten Trip nach Vietnam vergangen und schon sind Steve und ich wieder unterwegs.
Diesmal ist das Ziel Costa Rica :-)

Hauptfortbewegungsmittel wird ein Mietwagen sein und daher sind wir mit der genauen Routenwahl noch sehr flexibel. Einige unsere Urlaubseindrücke werden wir wieder hier posten...