Nach einer 12 stündigen Marathon Busfahrt sind wir irgendwann morgens gegen 0630 in Hoi An angekommen. Da wir bereits für 0730 unsere Tour - einen Ausflug zu den My Son Tempeln in der Nähe gebucht hatten, war es fast bisschen stressig am morgen. Richtig stressig wurde es als wir im Reisebüro nachfragen wollten, wo wir für die Tour abgeholt werden-Im Hotel oder im Reisebüro. Wir wussten zu dem Zeitpunkt ja noch nicht wo unser Hotel in der Stadt liegt, es stand lediglich ein Taxi bereit, welches uns ins Hotel bringen sollte. Nach 15 minütigen Verhandlungen stand dann fest wir werden im Hotel abgeholt und sind dann ins Taxi gestiegen, welches uns in Hotel brachte.
Das Hotel war exakt 200 Meter vom Reisebüro entfernt hat sich dann nach 30 sekündiger Fahrt herausgestellt... danke Leute den Weg hätten wir auch noch so geschafft und die 15 Minuten Diskussion hätten wir uns damit auch sparen können! Nach einem schnellen Kaffe ging es dann los zur Tempelanlage.
Die Anlage besteht aus ca. 70 Einzeltempel und hat uns stark an die Tempel in Indien erinnert. Das hat auch gepasst, schließlich waren die Erbauer aus der Cham Dynastie und die waren hinduistisch geprägt. Die komplette Anlage zählt seit 1999 auch zum Unesco Weltkulturerbe. Unser Reiseführer ein vietnamesisches Kleverle hatte die super Idee unsere Gruppe Elephant Group zu nennen. Also hat er immer rumgeplärt Group Elephant please come und dann hat er seine Erklärungen gemacht. Natürlich hatten die anderen Reiseführer die gleiche Idee und so sind wahrscheinlich 10 Touren gleichzeitig auf den Tempelanlagen rum gestolpert die seltsamerweise alle Group Elephant hießen...
Des Chaos wurde dann noch perfekt als plötzlich Starkregen einsetzte die Gruppen dadurch nochmal gut durchgemischt wurden. Naja wir haben am Ende jedenfalls unseren Guide wieder gefunden. Bilder von der Tempelanlage gibts im Webalbum zu sehen.
Als nächstes Highlight der Tour gab es die Bootsfahrt zurück nach Hoi An. Da der Fluss gerade gut Hochwasser hat und es stark windig war haben Steve und ich uns gleich mal auf dem klapprigen Holzkarn soweit hinten wie möglich platziert - des hat sich dann 2 Minuten später ausgezahlt als die erste Welle ins Boot schwappte und die ersten 4 Reihen sauber naß wurden und dann auch versucht haben sich hinten hinzusetzen. So endete die spassige Überfahrt dann in Hoi An wo es noch ein kleines Mittagessen gab. Nach einem kleinen Powernap im Hotel haben wir uns dann auf Städteerkundung gemacht.
Die Stadt ist genial, es gibt hier eine kleine Altstadt die an unserem Besichtigungstag sogar verkehrsfrei frei war. Einmal ohne hupende Mopeds durch die Strassen zu schlendern war ein völlig neues Gefühl für uns :-)
Außerdem gibt es stylische Kaffees und Bars sowie sehr viele kleine Shops mit viel Kunsthandwerk und Bildern. Nachts ist die Stadt mit tausenden von Lampingnons beleuchtet was mit zum charkteristischen Stadtbild beiträgt und nochmal einen riesigen Kontrast zwischen Tag und Nacht in der Stadt bildet.
Den abend haben wir dann gemütlich bei Billard und Kicker in einer Bar ausklingen lassen.
Freitag, 8. November 2013
Ankunft in Hoi An und Besuch des My Son Tempel
Nah Trang - Badeort Nummer 1
Dienstag, 5. November 2013
Wichtige Verkehrsinformation: auf der A1 von Mui Ne nach Nha Trang liegt ein Sack Reis
Heute Vormittag war noch einmal ausgiebiges chillen am Pool unseres Resort angesagt und zum Abschied gab es nochmal ein richtig leckeres Menü.
Dann hieß es Abschied nehmen und seitdem sitzen wir im Bus nach Nha Trang, unserem nächsten Reiseziel.
Die Landschaft ist außerst abwechslungsreich und änderte sich schon mehrfach von Küstenstrasse zu kleineren Bergen, wo wir Ängste hatten das nächste Getriebe in diesem Land zu verlieren, hin zu ewig weiten und grünen Reisfeldern.
In ca. 25 km sollten wir dann endlich da sein. Was gibt es zum Verkehr zu sagen? Bisher verlief es relativ unspektakulär abgesehen von einigen Mopeds die aufgrund mangelnder Ladungssicherung kurz vor unserem Bus ihre Ladung verloren haben. Unser Fahrer ist entweder drüber gefahren oder hat gerade noch rechtzeitig ausweichen können - da wird der sprichwörtliche Sack Reis der in Vietnam vom Moped fällt auf einem doch relevant ;-)
Wir fragen uns gerade, ob sowas, ähnlich wie bei uns in Deutschland, hier auch in den Verkehrsnachrichten gebracht wird... "so liebe Zuhörer jetzt kommen noch 235 Gefahrenhinweise wo sie vorsichtig fahren sollten, weil Gegenstände auf der Strasse liegen..." - wahrscheinlich eher nicht ;-)
Mui Ne - take your Time to chill
Sonntag, 3. November 2013
Mekong 2.Tag - Floating Markets
Heute morgen ging es auf die Floating Markets in Can Tho. Grundsätzlich sind dir hier ähnlich aufgebaut wie die in Bangkok, allerdings spielt sich hier wirklich alles auf Booten und mitten auf dem Fluss ab. Die Händler kommen hier an das Boot der Kunden rangefahren und verkaufen von Boot zu Boot. Laut unserem Tourguide ist der Markt auch ein echter und nicht nur für die Touristen da...ich hab da trotzdem so meine Zweifel ;)
Steve und ich waren jedenfalls gleich mal richtig mutig und haben iced coffee auf dem Fluss gekauft und auch den Verzehr bisher soweit überlebt.
Danach ging es in einen Blumengarten wo uns einige exotische Pflanzen vorgestellt wurden und wir im Anschluss Obst und Früchte verkosten durften.
Mittag ging es dann per Boot zurück zum 4 Sterne Hotel, wo wir zusammen mit einem deutschen und schweizer Pärchen Mittagessen waren. Die deutschen waren beide Bosch Kollegen aus Stuttgart und bei den Schweizern aus Zürich war er Mechatroniker und sie Pharmazeutin...
Nach dem Mittagessen ging es dann auf den langen Rückweg nach Saigon. Zwischendurch haben wir noch kurz Halt an einem riesigen Früchte Markt gemacht. Nicht umsonst gilt das Mekong Delta als Nahrungsmittelproduzent Nummer 1 in Vietnam. Unser Reiseführer hat auch noch Stolz erzählt, dass Vietnam die Nr. 1 im weltweiten Export von Koskosnuss und damit verwandte Produkte ist. Außerdem Nr.2 im Kaffeexport und Nr.3 beim Reis. Das Land wird mir damit immer sympathischer ;-)
Unser Führer hat uns auch erklärt warum Familien im Mekong Delta teilweise 20 Kinder haben. Das liegt am schlechten Fernsehprogramm bzw. bis vor kurzem gab es dort gar kein Fernsehen. Jetzt seien die Zahlen Rückläufig und es gibt immer mehr Fernseher hier. Es fehlt also abends eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ;-)
Auf dem weiteren Heimweg haben wir auch unzählige Gräber mitten in den Reisfeldern gesehen. Laut unserem Guide liegt das daran, dass die Vietnamesen an eine besondere Form des Buddhismus glauben wo der Leichnam nicht verbrannt werden darf. Vietnam ist angeblich das einzige Land der Welt wo Familienangehörige legal auf den eigenen Grund vergraben werden dürfen und das wird dann meist je nach Beliebtheit des Verstorbenen näher oder fern des Hofs erledigt.
Abends sind wir dann in Saigon angekommen, waren Abendessen und warten jetzt auf unseren Nachbus nach Mui Ne.







